Nachhaltigkeitsbericht 2024

Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Gebrüder Weiss hat sein integriertes Managementsystem um die ISO-Norm 45001 erweitert. Damit stellen wir neben einem Mindeststandard an Planungs-, Steuerungs- und Überwa- chungsprozessen die Einhaltung lokaler gesetzlicher Vor- schriften sicher. Erfasst sind alle Mitarbeitenden an zertifizierten Standorten, die in relevanten Tätigkeitsbereichen arbeiten. Es erfolgen regelmäßige Risikoanalysen und Sicherheitsbewertungen für Tätigkeiten mit potenziellen Gefahren. Mitarbeitende sind verpflichtet, Maßnahmen einzuhalten und Missstände zu mel - den. Beauftragte für OHS (Occupational Health and Safety) evaluieren Arbeitsplätze, führen sicherheitstechnische Bege- hungen durch und beraten Arbeitgeber und -nehmer*innen zu Arbeitssicherheitsthemen sowie zum gesetzlichen Arbeitneh- mer*innenschutz. Zusätzlich sind sie im ständigen Austausch mit anderen Präventivfachkräften wie den Sicherheitsver- trauenspersonen und Arbeitsmediziner*innen, um ganzheit - liche Lösungen für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb zu sichern. Das System wird kontinuierlich verbessert.

Gefahrenidentifizierung, Risikobewertung und Untersuchung von Vorfällen Arbeitsbedingte Gefahren werden durch regelmäßige Arbeits- platzevaluierungen (mindestens einmal jährlich) sowie Safety Walks durch Sicherheitsbeauftragte identifiziert. Die oberste Verantwortung für Kontrollmaßnahmen liegt bei der Geschäftsleitung, die auch die Strategie für HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) festlegt. In den Landesgesell-

schaften tragen die jeweiligen Leitenden die Verantwortung. Die lokalen Verantwortlichen für HSEQ unterstützen bei der Ko- ordination und Umsetzung von Maßnahmen. Beauftragte Per- sonen im Arbeitnehmer*innenschutz werden gesetzeskonform bestimmt und formal durch die Unternehmensleitung bestellt. Gefahren können über das Vorfallmanagementsystem, ein Safety-Postfach oder den kontinuierlichen Verbesserungspro- zess (KVP) gemeldet und bearbeitet werden. Dabei werden Gefahren, Risiken und Chancen erhoben und bewertet, an- schließend werden entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Der Prozess umfasst die Berichterstattung, die Vorfallanalyse und die Umsetzung von Korrekturmaßnahmen. Darüber hinaus erhalten Mitarbeitende regelmäßig Schulungen und Sicher- heitsunterweisungen.

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